Sechs Tage RV-Fit in Bad Nenndorf: Ernährung, Bewegung, Entspannung, gemeinsames Kochen und jede Menge nette Menschen. Was ich dabei erlebt und gelernt habe und warum ich die Maßnahme rundum positiv in Erinnerung behalten werde, erzähle ich in meinem Erfahrungsbericht.
Im August 2026 habe ich an der RV-Fit-Präventionsmaßnahme mit Themenschwerpunkt „Ernährung“ teilgenommen. Während der sechstägigen Maßnahme war ich stationär in der Landgrafen-Klinik in Bad Nenndorf untergebracht.
Meine Erfahrungen dazu sind durchweg sehr positiv. Besonders angenehm fand ich die Teilnehmergruppe, die aus 14 Personen im Alter von etwa 35 bis Mitte 60 Jahren bestand. Jede(r) brachte ihre/seine eigenen kleinen und größeren „Zipperlein“ mit, und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – war die Gruppe ausgesprochen sympathisch. Wir haben viel miteinander gelacht und eine wirklich angenehme und unterhaltsame Zeit verbracht. Dadurch entstand schnell eine lockere und ungezwungene Atmosphäre.
Zu Beginn der Präventionsmaßnahme fand ein ärztliches Gespräch statt, bei dem die individuellen körperlichen Voraussetzungen berücksichtigt wurden. Dazu gehörten unter anderem Werte wie Körpergewicht, Blutdruck und Puls, die Darstellung der eigenen Zipperlein und des sportlichen Engagements, welches man zuhause an den Tag legt. Dadurch konnte das Programm besser auf die jeweiligen Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt werden.
Mein RV-Fit-Trainingsplan, Seite 1.
Ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme war natürlich die Ernährung. Das Essen in der Klinik war sehr ausgewogen, abwechslungsreich und lecker. Dabei wurde stets auf gesundheitliche Aspekte geachtet. Für mich persönlich war das eine gute Erfahrung, denn gesundes Essen muss keineswegs langweilig oder eintönig sein – und auch meiner Figur war die Verpflegung nicht gerade abträglich.
Auch Bewegung gehörte zum Programm. Es gab verschiedene moderate sportliche Aktivitäten, beispielsweise Nordic Walking, Jogging und (Wasser-) Gymnastik. Das Sportprogramm war dabei gut auf die unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen der Teilnehmenden abgestimmt und hatte für mich genau das richtige Maß. Ergänzt wurde das Ganze durch Entspannungsübungen, Stressmanagement, Muskelaufbau- und Ausdauertraining sowie arbeitsplatzbezogene Ergonomieberatung. Das Programm habe ich damals abfotografiert und kann es somit beifügen.
Mein RV-Fit-Trainingsplan, Seite 2.
Zuhause gibt es für mich nun eine Trainingsphase von drei Monaten, in denen ich das Erlernte mittels der Caspar-App durch zahlreiche auf meine Bedürfnisse zugeschnittene, verschiedene Übungen anwende. Die Trainingspläne ändern sich wöchentlich und die Übungen werden per Video vorgestellt.
Besonders interessant fand ich das gemeinsame Kochen in der Lehrküche. Dabei konnten wir nicht nur selbst aktiv werden, sondern auch praktische Erfahrungen rund um eine ausgewogene und gesundheitsbewusste Ernährung sammeln. Es gab Einkaufstipps durch die mitkochende Ernährungsberaterin, die mich im täglichen Leben unterstützen sollen. Das Kochen war außerdem eine schöne Abwechslung zum normalen Klinikalltag.
Auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Besonders angenehm empfand ich die Möglichkeit, einmal täglich die etwa 300 Meter entfernte Landgrafentherme kostenlos zu nutzen. Das war für mich ein echtes Highlight. Nach dem Abendessen noch einmal für rund zwei Stunden in das Thermalsolebad zu gehen, dort zu entspannen oder ein paar Bahnen zu schwimmen, war ein wunderbarer Abschluss des Tages. So konnte man die Eindrücke des Tages noch einmal sacken lassen und gleichzeitig etwas für Körper und Seele tun.
Überhaupt war das therapeutische Team durchweg sehr nett, hilfsbereit und kompetent. Man hatte jederzeit das Gefühl, gut aufgehoben und ernst genommen zu werden. Die verschiedenen Programmpunkte wurden verständlich vermittelt, und auf die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Teilnehmer wurde Rücksicht genommen.
Auch meine Unterbringung war völlig in Ordnung. Das Zimmer, in dem ich untergebracht war, war zwar – sagen wir es diplomatisch – ein wenig in die Jahre gekommen (so wie ich), dafür aber funktional, sauber und angenehm geräumig. Für die sechs Tage war das für mich absolut ausreichend, und ich habe mich dort wohlgefühlt. Ich freue mich jetzt schon auf die Auffrischungsphase (drei Tage stationärer Aufenthalt erneut in der Landgrafen-Klinik im Frühjahr 2027 mit erneuter Freistellung von der Arbeit).
Alles in allem war die Teilnahme an der RV-Fit-Maßnahme für mich eine rundum positive Erfahrung. Die Kombination aus Ernährung, Bewegung, Entspannung und medizinischer Begleitung war sehr ausgewogen. Besonders in Erinnerung bleiben wird mir aber die nette Gruppe und die vielen gemeinsamen, teilweise sehr lustigen Momente.
Ich kann für mich sagen, dass sich die sechs Tage in Bad Nenndorf gelohnt haben. Ich habe nicht nur einiges über Ernährung und einen gesünderen Lebensstil gelernt, sondern auch gemerkt, dass Gesundheitsvorsorge durchaus Spaß machen kann. Und wenn man dabei noch nette Menschen kennenlernt, gut isst, sich bewegt, anschließend in der Therme entspannen kann und dabei sogar ein bisschen über sich selbst lachen darf, dann kann man eigentlich nicht viel falsch gemacht haben.
Wer neugierig geworden ist oder sich selbst über die Möglichkeiten informieren möchte, findet weitere Informationen, die verschiedenen RV-Fit-Angebote und auch häufig gestellte Fragen (FAQs) auf www.RV-Fit.de. Auf der Website kann man auch mittels Postleitzahlsuche geeignete Kliniken ermitteln und online den Antrag für RV-Fit stellen. Der Arbeitgeber kann es übrigens nicht ablehnen, den Arbeitnehmer von der Arbeit freizustellen, man hat grundsätzlich Anspruch auf Entgeltfortzahlung und muss keinen Urlaub nehmen.
Wer kann eigentlich an RV-Fit teilnehmen?
Damit man an einer RV-Fit-Maßnahme teilnehmen kann, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Man sollte aktiv berufstätig und nicht arbeitslos sein und die aktuelle Beschäftigung seit mindestens sechs Monaten ausüben. Außerdem richtet sich RV-Fit nicht unbedingt an Menschen, die bereits ernsthaft erkrankt sind, sondern eher an diejenigen, bei denen sich die ersten kleinen gesundheitlichen Warnsignale bemerkbar machen. Dazu können beispielsweise gelegentliche Rückenschmerzen, leichtes Übergewicht oder auch Stress- und Schlafprobleme gehören.
Kurz gesagt: Wenn der Körper hier und da schon einmal leise »Hallo« sagt, ist man bei RV-Fit offenbar genau richtig. Die Idee dahinter ist, rechtzeitig etwas für die eigene Gesundheit zu tun, bevor aus kleinen Zipperlein irgendwann größere Probleme werden.
Sechs Tage RV-Fit in Bad Nenndorf: Ernährung, Bewegung, Entspannung, gemeinsames Kochen und jede Menge nette Menschen. Was ich dabei erlebt und gelernt habe und warum ich die Maßnahme rundum positiv in Erinnerung behalten werde, erzähle ich in meinem Erfahrungsbericht.
Im August 2026 habe ich an der RV-Fit-Präventionsmaßnahme mit Themenschwerpunkt „Ernährung“ teilgenommen. Während der sechstägigen Maßnahme war ich stationär in der Landgrafen-Klinik in Bad Nenndorf untergebracht.
Meine Erfahrungen dazu sind durchweg sehr positiv. Besonders angenehm fand ich die Teilnehmergruppe, die aus 14 Personen im Alter von etwa 35 bis Mitte 60 Jahren bestand. Jede(r) brachte ihre/seine eigenen kleinen und größeren „Zipperlein“ mit, und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – war die Gruppe ausgesprochen sympathisch. Wir haben viel miteinander gelacht und eine wirklich angenehme und unterhaltsame Zeit verbracht. Dadurch entstand schnell eine lockere und ungezwungene Atmosphäre.
Zu Beginn der Präventionsmaßnahme fand ein ärztliches Gespräch statt, bei dem die individuellen körperlichen Voraussetzungen berücksichtigt wurden. Dazu gehörten unter anderem Werte wie Körpergewicht, Blutdruck und Puls, die Darstellung der eigenen Zipperlein und des sportlichen Engagements, welches man zuhause an den Tag legt. Dadurch konnte das Programm besser auf die jeweiligen Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt werden.
Ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme war natürlich die Ernährung. Das Essen in der Klinik war sehr ausgewogen, abwechslungsreich und lecker. Dabei wurde stets auf gesundheitliche Aspekte geachtet. Für mich persönlich war das eine gute Erfahrung, denn gesundes Essen muss keineswegs langweilig oder eintönig sein – und auch meiner Figur war die Verpflegung nicht gerade abträglich.
Auch Bewegung gehörte zum Programm. Es gab verschiedene moderate sportliche Aktivitäten, beispielsweise Nordic Walking, Jogging und (Wasser-) Gymnastik. Das Sportprogramm war dabei gut auf die unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen der Teilnehmenden abgestimmt und hatte für mich genau das richtige Maß. Ergänzt wurde das Ganze durch Entspannungsübungen, Stressmanagement, Muskelaufbau- und Ausdauertraining sowie arbeitsplatzbezogene Ergonomieberatung. Das Programm habe ich damals abfotografiert und kann es somit beifügen.
Zuhause gibt es für mich nun eine Trainingsphase von drei Monaten, in denen ich das Erlernte mittels der Caspar-App durch zahlreiche auf meine Bedürfnisse zugeschnittene, verschiedene Übungen anwende. Die Trainingspläne ändern sich wöchentlich und die Übungen werden per Video vorgestellt.
Besonders interessant fand ich das gemeinsame Kochen in der Lehrküche. Dabei konnten wir nicht nur selbst aktiv werden, sondern auch praktische Erfahrungen rund um eine ausgewogene und gesundheitsbewusste Ernährung sammeln. Es gab Einkaufstipps durch die mitkochende Ernährungsberaterin, die mich im täglichen Leben unterstützen sollen. Das Kochen war außerdem eine schöne Abwechslung zum normalen Klinikalltag.
Auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Besonders angenehm empfand ich die Möglichkeit, einmal täglich die etwa 300 Meter entfernte Landgrafentherme kostenlos zu nutzen. Das war für mich ein echtes Highlight. Nach dem Abendessen noch einmal für rund zwei Stunden in das Thermalsolebad zu gehen, dort zu entspannen oder ein paar Bahnen zu schwimmen, war ein wunderbarer Abschluss des Tages. So konnte man die Eindrücke des Tages noch einmal sacken lassen und gleichzeitig etwas für Körper und Seele tun.
Überhaupt war das therapeutische Team durchweg sehr nett, hilfsbereit und kompetent. Man hatte jederzeit das Gefühl, gut aufgehoben und ernst genommen zu werden. Die verschiedenen Programmpunkte wurden verständlich vermittelt, und auf die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Teilnehmer wurde Rücksicht genommen.
Auch meine Unterbringung war völlig in Ordnung. Das Zimmer, in dem ich untergebracht war, war zwar – sagen wir es diplomatisch – ein wenig in die Jahre gekommen (so wie ich), dafür aber funktional, sauber und angenehm geräumig. Für die sechs Tage war das für mich absolut ausreichend, und ich habe mich dort wohlgefühlt. Ich freue mich jetzt schon auf die Auffrischungsphase (drei Tage stationärer Aufenthalt erneut in der Landgrafen-Klinik im Frühjahr 2027 mit erneuter Freistellung von der Arbeit).
Alles in allem war die Teilnahme an der RV-Fit-Maßnahme für mich eine rundum positive Erfahrung. Die Kombination aus Ernährung, Bewegung, Entspannung und medizinischer Begleitung war sehr ausgewogen. Besonders in Erinnerung bleiben wird mir aber die nette Gruppe und die vielen gemeinsamen, teilweise sehr lustigen Momente.
Ich kann für mich sagen, dass sich die sechs Tage in Bad Nenndorf gelohnt haben. Ich habe nicht nur einiges über Ernährung und einen gesünderen Lebensstil gelernt, sondern auch gemerkt, dass Gesundheitsvorsorge durchaus Spaß machen kann. Und wenn man dabei noch nette Menschen kennenlernt, gut isst, sich bewegt, anschließend in der Therme entspannen kann und dabei sogar ein bisschen über sich selbst lachen darf, dann kann man eigentlich nicht viel falsch gemacht haben.
Wer neugierig geworden ist oder sich selbst über die Möglichkeiten informieren möchte, findet weitere Informationen, die verschiedenen RV-Fit-Angebote und auch häufig gestellte Fragen (FAQs) auf www.RV-Fit.de. Auf der Website kann man auch mittels Postleitzahlsuche geeignete Kliniken ermitteln und online den Antrag für RV-Fit stellen. Der Arbeitgeber kann es übrigens nicht ablehnen, den Arbeitnehmer von der Arbeit freizustellen, man hat grundsätzlich Anspruch auf Entgeltfortzahlung und muss keinen Urlaub nehmen.
Wer kann eigentlich an RV-Fit teilnehmen?
Damit man an einer RV-Fit-Maßnahme teilnehmen kann, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Man sollte aktiv berufstätig und nicht arbeitslos sein und die aktuelle Beschäftigung seit mindestens sechs Monaten ausüben. Außerdem richtet sich RV-Fit nicht unbedingt an Menschen, die bereits ernsthaft erkrankt sind, sondern eher an diejenigen, bei denen sich die ersten kleinen gesundheitlichen Warnsignale bemerkbar machen. Dazu können beispielsweise gelegentliche Rückenschmerzen, leichtes Übergewicht oder auch Stress- und Schlafprobleme gehören.
Kurz gesagt: Wenn der Körper hier und da schon einmal leise »Hallo« sagt, ist man bei RV-Fit offenbar genau richtig. Die Idee dahinter ist, rechtzeitig etwas für die eigene Gesundheit zu tun, bevor aus kleinen Zipperlein irgendwann größere Probleme werden.